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Burgruine Donaustauf

Grossansicht in neuem Fenster: Burgruine Donaustauf

 

Erstmals wurde die Befestigung im 10. Jahrhundert erwähnt: Zwischen 914 und 930 n. Chr. ließ Bischof Tuto von Regensburg eine Burg zur Abwehr der Ungarneinfälle errichten. Während der folgenden Jahrhunderten war diese Bischofsburg zwischen dem Herzogtum Bayern, dem Hochstift Regensburg und der freien Reichsstadt Regensburg heftig umkämpft.

Die Burg in Stauf war eine typische Abschnittsburg. Ein Mauerring nach dem anderen wurde um einen Kern platziert und jeder der entstandenen Abschnitte wurde durch einen festen Torbau abgeriegelt. Die ersten Steinbauten (Palas, Kapelle, Bergfried) wurden vermutlich um 1050 errichtet. Aber auch die meisten der übrigen Bauten entstanden wohl noch in romanischer Zeit. Unter Herzog Maximilian wurde die Burg 1610 zuletzt erweitert.

Seit Ende des 17. Jahrhunderts verfiel dann die ehemals wehrhafte Anlage immer mehr. In der Folgezeit kam es immer wieder zu Streitigkeiten, die erst zu Ende waren, als das Hochstift Regensburg 1810 an Bayern gelangte. Am 18. März 1812 übertrug der Staat die Herrschaft Donaustauf an das Fürstenhaus von Thurn und Taxis. Seit dem Jahr 1989 befindet sich die Burgruine im Eigentum des Marktes Donaustauf.

   

Anfahrt mit dem RVV

Lage

 

 

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